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Am 1. Oktober ist Chinas Nationalfeiertag. Da gibt es zehntägigen Ferien. Wir hatte drei Tage Ferien, nachher mussten wir wieder in die Schule gehen. Weil ja aber eigentlich Ferien waren hatten wir Dienstag bis Freitag Unterricht wie sonst am Samstag (das heisst, wir Austauschschüler hatten nicht mal unser Spezialunterricht am Nachmittag). Dafür war dann am Samstag Unterricht wie am Donnerstag. Das ist einmal sinnvoll. Und am Sonntag (Ja, Sonntag. Irgendwie muss man die drei Tage Ferien, von denen noch ein Tag Sonntag und sowieso frei war, ja wieder aufholen.) war Unterricht wie am Freitag. Das Alles hatten wir erst nach der halben Woche so langsam mitbekommen. Manchmal verwirrt mich die Logik der Chinesen. Und Kommunikation funktioniert auch nicht wirklich. Dass die Schule neuerdings schon um 14:00 Uhr statt 14:30 Uhr anfängt hat uns zum Beispiel auch niemand erklärt. Aber ja, darum geht es eigentlich nicht. Ich wollte nur schreiben, dass am Samstag, 1. Oktober Nationalfeiertag war. Am Mittwoch war dann 重阳节 (Chongyangjie), ein Fest vom chinesischen Mondkalender, mehr weiss ich darüber auch nicht. Und frei hatten wir da gar nicht.

 

In der Woche von diesen beiden Feiertagen waren wir fast jeden Tag bei irgendwelchen Verwandten zuhause oder im Restaurant zum Essen eingeladen oder einmal ist auch die halbe Verwandtschaft (wahrscheinlich war es nur ein Zehntel oder so, aber es waren ziemlich viele Leute da) bei uns zum Essen gewesen. So langsam kenne ich jetzt also auch die Verwandten auf der Seite der Mutter. Die Grosseltern, Cousinen, Onkel und Tanten väterlicherseits habe ich schon öfter gesehen. Aber ganz ehrlich, ich blicke immer noch nicht durch, wer da jetzt wie mit wem verwandt ist. Und wahrscheinlich kenne ich viele noch gar nicht. Aber am Anfang fand ich es total anstrengend, bei den Verwandten zu essen. Aber jetzt kenne ich die schon ein bisschen, und sie haben sich auch an die Ausländerin gewöhnt. Und ich habe mich an chinesisches Essen gewöhnt, das ist vielleicht auch noch ein wichtiger Unterschied. Jetzt ist es also ganz okay, das sind alles ganz nette Leute.

 

Ich glaube, das ist es auch schon, ich wollte nämlich vor allem ein paar Bilder zeigen, die ich aus dem Fenster von der Wohnung der Grosseltern (vielleicht ist es aber auch die Wohnung von Tante, Cousine und Onkel. Oder es wohnen alle da. Aber es gibt eben noch das andere Haus, wo ich am Geburtstag der Grossmutter war. Das ist auch so etwas, was ich immer noch nicht begriffen habe…) gemacht habe. Die Wohnung ist im 19. Stock, deshalb hat man eine ganz gute Aussicht.

 

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Ja, ich bin eine schreckliche Blogschreiberin. In letzter Zeit habe ich es eigentlich sogar fast geschafft, mein Versprechen einzuhalten und zwei Artikel pro Woche zu schreiben. Nur habe ich immer nur damit begonnen und sie nicht zu Ende geschrieben. Das hole ich gerade nach und lade die Artikel dann nach und nach hoch. Fragt euch also nicht, wenn ploetzlich ein Blogartikel von Ende Februar auftaucht, den ihr vorher noch nie gesehen habt! Kürzlich hochgeladen:

Dieser blog soll euch während meinem austauschjahr in china 2011/2012 ein bisschen auf dem laufenden halten.

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an alle, die irgendwie dazu beigetragen haben, diesen traum zu verwirklichen.

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