gefahren

Am Sonntag habe ich auf der Busfahrt von der Schule zum Ort, wo wir nächsten Samstag Tanzwettkampf haben (in „getanzt“ steht mehr…) ein paar Fotos gemacht. Da sind wir nämlich mitten durch die Stadt gefahren und ich dachte mir, euch interessiert es vielleicht, wie Nanchang so aussieht. Ich finde nämlich immer noch, dass alle Strassen in Nanchang genau gleich aussehen. Also die grossen Strassen, es gäbe auch noch so Gassen und kleine Strassen, das sieht dann wieder anders aus. Aber wenigstens die grossen Strassen kann ich überhaupt nicht von einander unterscheiden, wenn wir also mit dem Auto oder Bus irgendwo durchfahren, habe ich hier null Orientierung. Das kommt vielleicht davon, dass die Strassen auch wirklich (fast) alle ganz gerade und Nord-Süd oder Ost-West ausgerichtet sind. Ist wirklich so. Auf den Strassenschildern sind auch immer die die Himmelsrichtungen angeschrieben. Und die Strassennamen sagen es eigentlich auch schon. Ich wohne an der 南京东路 (Nanjing East Road), die Schule ist an der 上海北路 (Shanghai North Road). Nanjing ist eine Stadt in China (ich wohne in Nanchang 南昌, das ist nicht das Gleiche…). Shanghai auch, aber das wisst ihr wahrscheinlich. :-) Beijing Road gibt’s dann auch noch, das sind so die grössten Strassen (und wichtigsten Städte), glaube ich. In China sind viele Sachen sehr logisch aufgebaut. :-) Übrigens, meine Strasse, also die Nanjing East Road, ist 5 km lang. Und westlich davon kommt dann selbstverständlich noch die Nanjing West Road, die ist wahrscheinlich etwa gleich lang. Und das Ganze ist eine gerade Linie (ausser ganz am Ende, glaube ich). Das muss man sich mal vorstellen… Ja, also, jedenfalls sind deshalb auch alle Kreuzungen gleich rechtwinklig und die Strassen sehen eben auch alle gleich aus. Das funktioniert so: Die Strassen sind meistens etwa vierspurig. Also pro Richtung. In der Mitte ist ein Zaun, um das Wenden ein bisschen komplizierter zu machen. Und damit die Autos beim Überholen nicht auf die falsche Fahrrichtung fahren. Die äusserste Spur ist für die Radfahrer und Elektromotorräder, von denen es hier extrem viele gibt. Danach kommen die Bäume, die übrigens immer noch grün sind und das angeblich auch während dem Winter bleiben sollen. Hinter den Bäumen ist das Trottoir, das recht breit ist. Und nie flach ist… Irgendwie wurde das mal irgendwo aufgerissen, wieder zubetoniert (oder auch nicht), aber so, dass der neue Boden 20 cm höher ist, dann kommt wieder irgendein Deckel, der 10 cm höher oder tiefer ist, und so weiter. Ich stolpere hier also öfter mal… :-) Hinter dem Trottoir kommen dann immer so kleine Geschäfte aller Art. Auf meinem Schulweg sind irgendwo etwa acht Autowerkstätte hintereinander. (Und vor allem sind da dahinter noch geschätzte hundert mehr. Keine Ahnung, weshalb die alle an einem Ort sind, die gehören ja nicht zusammen, glaube ich.) Das ist besonders toll, weil dann dauernd auf dem Trottoir auch noch Autos stehen. Und hinter den Geschäften kommen dann die Wohnhäuser. Ja, so ist das ungefähr. Jetzt also noch die Fotos davon. Es sind nicht die besten, weil sie ja eben aus dem Bus heraus fotografiert sind. Aber einfach, damit ihr mal einen Eindruck bekommt:

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Kommentare: 2
  • #1

    Silvia (Dienstag, 29 November 2011 20:36)

    finde das super, dass du uns immer auf dem laufenden hältst! freu mich immer wieder etwas neues von dir zulesen! ;)

  • #2

    Julia (Dienstag, 13 Dezember 2011 16:45)

    Hey miranda! :D
    fende dini blogs emmer super ond fendes cool sie z'läse! :) nd drom miranda, settsch du wedr en neue schriebe! :))

Ja, ich bin eine schreckliche Blogschreiberin. In letzter Zeit habe ich es eigentlich sogar fast geschafft, mein Versprechen einzuhalten und zwei Artikel pro Woche zu schreiben. Nur habe ich immer nur damit begonnen und sie nicht zu Ende geschrieben. Das hole ich gerade nach und lade die Artikel dann nach und nach hoch. Fragt euch also nicht, wenn ploetzlich ein Blogartikel von Ende Februar auftaucht, den ihr vorher noch nie gesehen habt! Kürzlich hochgeladen:

Dieser blog soll euch während meinem austauschjahr in china 2011/2012 ein bisschen auf dem laufenden halten.

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danke

an alle, die irgendwie dazu beigetragen haben, diesen traum zu verwirklichen.

谢谢。